Partnerangebot-Dorfrundgang Göschenen
Rundgang

Gotthardtunneldorf

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Wie fast an keinem anderen Ort an der Gotthardroute lässt sich in Göschenen entlang der Brücken über die Göschenerreuss die unglaubliche Entwicklung des Gotthardverkehrs nachvollziehen. Vom Saumpfad, der von verwegenen Söldnern, Pilgern und Händlern begangen wurde, entwickelte sich der Gotthard mit der Eisen- und der Autobahn zur europäischen Alpentransversale. Göschenen schrieb mit dem Bau des damals längsten Eisenbahntunnels der Welt Geschichte. Die Show im Visierstollen zeigt, wie dieser von 1872–1882 gebaut wurde. In 13 weiteren Stationen führt das Booklet zu den spannendsten Geschichten in Göschenen. Das Dorf ist auch Ausgangspunkt für einzigartige Ausflüge in das Göscheneralp- und ins Urserental sowie durch die Tunnels in das Tessin.
Felix Cavaletti, Gemeindepräsident Göschenen

Karte Rundgang Gotthardtunneldorf

Eintritt frei, geöffnet von Mai bis Oktober

 

Um 1240 machten die Urner und Urschner die Schöllenenschlucht mit Brücke und Steg passierbar. Der Gotthardpass entwickelte sich über den  Alpenkamm zur regionalen Verbindung. Beim Übergang über die Göschenerreuss entwickelte sich das Dorf Göschenen, wo sich die Reisenden verpflegten und die Talschaft Uri Zölle erhob. Ab 1830 fuhren Postkutschen und Fuhrwerke über die neu eröffnete Strasse. Initiative Göschener bauten erste Hotels. Während des Baus des damals längsten Eisenbahntunnels der Welt von 1872–1882 wandelte sich Göschenen vom Flecken zur «Goldgräberstadt». Die Göschener vermieteten italienischen Tunnelbauarbeitern bestehende Häuser und bauten entlang der Gotthardstrasse zahlreiche neue. Mit der Eisenbahn wurde der Gotthard zur wichtigsten Alpentransversale Europas. Zahlreiche Touristen stiegen in Göschenen auf die Postkutsche um, die sie in den aufstrebenden Tourismusort Andermatt brachte. Die Eisenbahn und die Armee schufen zahlreiche neue Arbeitsplätze. Beim Bau des Kraftwerks in Göschenen und des Staudamms Göscheneralp 1952–1962 sowie beim Bau des Strassentunnels von 1970–1980 bevölkerten wieder viele Arbeiter aus der Fremde das Dorf. Göschenen ist ein Alpendorf, das vom Wandel lebt und aus Tradition gewohnt ist, Fremde mit offenen Armen zu empfangen. Nach dem Verlust vieler Arbeitsplätze bei der Armee und den SBB führen die Investitionen in die Ferienregion Andermatt zu einem langsam beginnenden neuen Aufschwung. Wieder werden Arbeiter während des Baus des zweiten Strassentunnels Göschenen beleben.

Vom 25.–28. Mai 1882 eröffneten 600 geladene Gäste die Gotthardbahn mit einer Reise von Luzern nach Mailand und zurück. Bild: «Halt in Göschenen». Verkehrshaus der Schweiz.

 

Nach der Eröffnung der Gotthardbahn setzte für die ausländischen Touristen von Göschenen aus ein reger Kutschenverkehr nach Andermatt ein. Bild: Michael Aschwanden. Verkehrshaus der Schweiz.

Der einflussreichste Schweizer Politiker und Wirtschaftsführer Alfred Escher leitete die Gotthardbahn-Gesellschaft. Er beauftragte den Genfer Louis Favre mit dem Bau des damals längsten Tunnels der Welt. Zumeist ausländische Ingenieure legten die technischen Grundlagen für den erfolgreichen Abschluss des Bauwerks. Göschenen wuchs in kurzer Zeit vom kleinen Dorf mit einigen 100 Einwohnern zu einer bedeutenden Ortschaft mit mehr als 3000 Einwohnern. Die neuen Einwohner kamen meist aus Norditalien, drei Viertel aus dem Piemont. Die Männer arbeiteten im Tunnel, mehrere 100 Frauen führten Hotels und Geschäfte, unterrichteten in von ihnen eingerichteten Privatschulen oder arbeiteten in Hotels und Restaurants. Das erste Mal waren in grosser Anzahl ausländische Arbeiter in die Schweiz eingewandert.

Das erste Gebäude von 1881 ersetzte die Gotthardbahn-Gesellschaft GBG schon 1884. Den Bau liess die GBG demontieren und in Airolo wieder aufbauen. Der vom Architekten Gustav Moosdorf geplante zweite Bau war das bedeutendste Bahnhofgebäude zwischen Luzern und Biasca. Die Züge mussten zum Wasserfassen und Schmieren 20 Minuten anhalten. In dieser Zeit bot der Bahnhofrestaurateur für die Reisenden ein im Voraus bezahltes Drei-Gänge-Menü an. Er soll die Suppe so heiss serviert haben, dass er das Dessert nicht bereitstellen musste. Göschenen war Umsteigeort für die Kutschenfahrt in den aufblühenden Tourismusort Andermatt. Höhepunkte in der Geschichte des Bahnhofs waren die Bankette der Schweizer Regierung mit den italienischen Königen Umberto I. 1889 und Vittorio Emmanuele II. 1902.

Mit pneumatischen Schlagbohrmaschinen bohrten die Mineure ein Meter lange Löcher, die sie mit Dynamit füllten und sprengten. Eine Million Kilogramm Dynamit kam zum Einsatz. Die Arbeiter transportierten 0,9 Millionen Kubikmeter Ausbruchmaterial nach aussen. Im Schnitt bohrten die Teams auf beiden Seiten zusammen täglich um die 4,5 Meter Tunnel. Pro Schicht arbeiteten auf jeder Seite rund 800 italienische Arbeiter. Die Arbeiter klagten immer wieder über schlechte Luft. In der Mitte des Tunnels stieg die Temperatur auf über 30 Grad Celsius. Wegen Wassereinbrüchen standen die Arbeiter in Airolo knietief im Wasser. In Göschenen machte den Arbeitern Bohrstaub zu schaffen, der zu Staublungen führte. Insgesamt arbeiteten 11 000 Leute im Tunnel, davon nur gegen
100 vom Anfang bis zum Ende.

Die Tunnelbrust hatte einen Querschnitt von 2,5 mal 2,5 Metern. Anschliessend wurde der Tunnel nach den Seiten und nach unten verbreitert. Bild: Verkehrshaus der Schweiz.

Damit sich die beiden schnurgeraden Stollen von Airolo und Göschenen in der Mitte treffen würden, mussten der Ort des Baubeginns und die Richtung bestimmt werden. Die Gotthardbahn-Gesellschaft GBG beauftragte zur Sicherheit zwei Vermessungsingenieure, Otto Gelpke 1869 und Carl Koppe 1875, die Richtung der Tunnelachse unabhängig voneinander festzulegen. Für die regelmässige Kontrolle der Bohrrichtung erstellte die GBG in Göschenen zwei Visierstollen, von denen heute einer noch vorhanden ist. Sie erlaubten es, vom Observatorium auf der nördlichen Seite der Reuss durch die Visierstollen die Richtung der Tunnelachse zu kontrollieren. Beim Durchstich am 29. Februar 1880 stellte sich heraus, dass die beiden Stollenauf der Seite nur 33, in der Höhe nur 5 Zentimeter voneinander abwichen.

Vom Observatorium auf der Nordseite der Göschenerreuss wurde die Tunnelachse mit einem Aligniergerät festgelegt und regelmässig kontrolliert. Bild: Staatsarchiv Uri.

Der nach der Gründung des Bundesstaates 1848 erste Streik mit Todesopfern ereignete sich am 28. Juli 1875 in Göschenen. Die Mineure legten die Arbeit nieder und versammelten sich vor dem Haus des Gemeindepräsidenten. Die Streikenden empfingen 30 bewaffnete Hilfssoldaten mit Gejohle und Steinen. Sie verlangten mehr Lohn, eine bessere Belüftung des Tunnels und die Auszahlung des Lohns in bar. Die Miliztruppen schossen in die unbewaffneten Streikenden und töteten vier Leute. Der Streik änderte nichts an den prekären Arbeitsbedingungen. Wenigstens wurde den Arbeitern der Lohn nun in bar ausbezahlt und nicht mehr in Marken, die nur in den Geschäften der Bauunternehmung eingelöst werden konnten. Der Kanton Uri stellte der Bauunternehmung für die Niederschlagung des Streiks eine Rechnung von 353.60 Franken.

Als Posthalter vermietete er, wie die meisten Göschener, grosse Teile seines Hauses (Nr. 4) an Mineure. Im Streikjahr wohnten in seinem Haus auf 284 m2 Wohnfläche 64 Italiener, für drei Arbeiter gab es jeweils ein Bett. Eine Untersuchung der Zustände beschrieb die Wohnverhältnisse 1875 wie folgt: «Die Gänge sind schmutzig wie nasse Feldwege, vor den Thüren liegt Kehricht, an manchen Fensterbrüstungen kleben Excremente.» Die Post war sehr wichtig für die italienischen Mineure, denn sie bot die Möglichkeit, Geld direkt nach Italien zu überweisen. Ein Service, der anderswo in der Schweiz noch nicht möglich war. Die überwiesenen Summen zeigten, dass die italienischen Arbeiter den grössten Teil des knappen Lohnes nicht verprassten, sondern nach Hause überwiesen.

Vom Haus des Posthalters (Nr. 4), wo der Streik stattfand, führte der direkte Weg zur Tunnelbaustelle. Der Plan von 1875 zeigt, in welchen Häusern Italiener untergebracht waren. Bild: Schweizerisches Bundesarchiv.

Zwischen 1820 und 1830 bauten die Kantone Uri und Tessin eine durchgehende Strasse über den Gotthard, die mit Kutschen und Fuhrwerken befahren werden konnte. Die vom Urner Ingenieur Karl Emanuel Müller geplante Steinbogenbrücke mit einer Spannweite von 19,2 Metern wurde 1830 fertiggestellt. Das Dorfzentrum verschob sich hin zur neuen Brücke. Der Verkehr zog stark an. Das jährliche Transportvolumen vergrösserte sich von den rund 200 Tonnen auf dem Saumpfad auf über 30 000 Tonnen. Die Säumer verloren ihre Arbeit. Jeder konnte nun Güter und Personen mit Fuhrwerk und Kutsche transportieren. Ab 1842 verkehrte in beiden Richtungen im Sommer täglich eine Postkutsche für zehn Personen über den Gotthard. Eine Reise von Basel nach Mailand dauerte 49 Stunden.

Mit der Fertigstellung der Strasse 1830 konnte der Gotthard durchgehend mit Fuhrwerk und Kutsche befahren werden. Zeichnung: M. Steiger vom 7. Juli 1859. ZHB Luzern.

Im Kraftwerk wird seit 1961 für Haushaltungen und die SBB Strom produziert. Genutzt wird Wasser aus dem Urseren-, Göscheneralp- und Voralptal. Eigentümer sind die Centralschweizerischen Kraftwerke CKW AG, die SBB AG und der Kanton Uri. Auf der Göscheneralp baute das Kraftwerk einen Staudamm auf einer Höhe von 1800 Metern über Meer. Der Stausee fasst 75 Millionen Kubikmeter Wasser. Etwas mehr als die Hälfte der Sommerzuflüsse dient der Energieerzeugung im Winter. In Göschenen wird in der Kavernenzentrale mit sechs Generatoren Strom erzeugt, der für rund 100 000 Haushaltungen reicht. Davon gehen 45 % an die CKW AG. Mit 55 % des Stroms werden Züge der SBB angetrieben. Mit demselben Wasser wird in den Kraftwerken Wassen und Amsteg noch zweimal Strom produziert.

Unter harten Bedingungen wurden von 1952–1962 das Kraftwerk Göschenen, der Stausee auf der Göscheneralp und Druckleitungen gebaut. Foto: Otto Pfeiffer, CKW AG.

Der Kern von Göschenen befindet sich bei der damals einzigen Brücke über die Göschenerreuss. Dazu gehörte eine bescheidene Siedlung. Sie umfasste die alte Kirche und einen 1290 erstmals erwähnten, heute nicht mehr vorhandenen Wohnturm westlich der Kirche. 1556 wurde der Torbogen der Brücke mit einer Türe versehen, die nachts geschlossen wurde. Er zeigte das südliche Endedes Alten Uri an, wo die Zölle zu entrichten waren. Pilger, Söldner und Säumer benutzten die Brücke, um den unwirtlichen Gotthardpass zu begehen. Im Schnitt drei Saumtiere pro Tag transportierten jährlich rund 200 Tonnen Güter über den Gotthard. Der viel weniger hohe Brennerpass war die bevorzugte Reiseroute der deutschen Kaiser und der Kaufleute. Dort wurden jährlich mehr als 1200 Tonnen Güter über die Alpen transportiert.

Die Brücke mit dem Zolltor ist eines der bedeutendsten noch erhaltenen Zeugnisse der Zeit der Säumer. Zeichnung: James P. Cockburn, 1820. ZHB Luzern.

Göschenen löste sich 1875 von Wassen ab und errichtete einen eigenen Friedhof. Am 21. Juli 1875 wurde Domenico Negro aus Locana bei Turin, der tags zuvor im Tunnel tödlich verunglückt war, als erste Person beerdigt. Es folgten weitere der insgesamt 199 bekannten Unfallopfer, die in Airolo und Göschenen im Tunnel umkamen. Bei der Sammlung von 1880/81 der Ingenieure der Gotthardbahn-Gesellschaft GBG für ein Denkmal kamen in Göschenen 3499, in Airolo 1553 Franken zusammen. Weil sich die beiden Denkmalkommissionen nicht einigen konnten, lancierte die GBG ein Denkmalprojekt in Luzern. Nach heftiger Kritik aus Göschenen und Airolo liess die GBG auf beiden Friedhöfen vom Italiener Pietro Andreolotti je ein Denkmal errichten.

Das Denkmal in Göschenen ist Louis Favre, aber vor allem den verunfallten Arbeitern gewidmet. Postkarte: ZHB Luzern.

1899 baute Ernst Zahn (1867–1952), der Betreiber des Bahnhofrestaurants in Göschenen und Schriftsteller, die kleine Villa Bergruh im Schweizer Holzstil. Sein Vater hatte das Buffet 1880 übernommen, das Ernst Zahn ab 1897 alleine führte. 1889 wählten die Göschener Ernst Zahn in den Gemeinderat, wenig später wählte ihn die Urner Bevölkerung in den Landrat, den er 1908/09 präsidierte. Neben seiner Arbeit als Buffetier und Politiker begann er auch zu schreiben. Obwohl heute als Schriftsteller vergessen, war er zu seiner Zeit einer der meistgelesenen Autoren. Seine zirka 60 Bücher wurden rund vier Millionen Mal verkauft. Das Buch «Lukas Hochstrassers Haus» von 1907 erreichte eine Auflage von mehr als einer halben Million. 1917 gab Ernst Zahn das Buffet auf und zog nach Meggen.

Die Familie von Ernst Zahn (dritter von links) mit seiner Frau Linda Fäh (ganz links), den fünf Kindern – und Personal? Um 1910. Foto: Staatsarchiv Uri.

Die ehemalige Kirche liegt im mittelalterlichen Dorfkern von Göschenen am Saumpfad über den Gotthard. Archäologische Spuren weisen auf einen Bau im 11. oder 12. Jahrhundert hin. Die heutige Grundform erhielt er im 14. Jahrhundert. 1860 erhielt der Turm den Spitzhelm und der Kirchenraum wurde nach Westen verlängert. Mit der Ablösung der Gemeinde von Wassen 1875 wurde die Kapelle zur Pfarrkirche. Göschenen wuchs wegen der Gotthardbahn stark. Die Gemeinde baute 1900 die heutige imposante Pfarrkirche. 1907 bot die Gemeinde die Kirche erfolglos zum Verkauf an. 1913 erfolgte der Umbau zum Lagerraum. Strassenseitig wurde ein grosses Tor ausgebrochen. Die Restaurierung von 1987 bis 1995 stellte wieder den Zustand von 1860 her. Die Kirche gehört heute der Gemeinde und kann für Anlässe gemietet werden.

Um die Kirche und die Brücke über die Göschenerreuss entwickelte sich der erste Dorfkern. Vor der Kirche sind die Ruinen des Wohnturms zu sehen, der den Übergang sicherte. Zeichnung: Jakob J. Zelger um 1850. ZHB Luzern.

Bis zur Eröffnung der Fahrstrasse befand sich das Wirtshaus Rössli neben der Saumpfadbrücke. Annemarie Regli und ihr Sohn bauten das neue Hotel vorausschauend bei der neuen Dorfbrücke. Es wird in einem Reiseführer folgendermassen beschrieben: «Zur Bequemlichkeit der Reisenden wird nun nahe bey der Brücke ein schönes geräumiges Wirthshaus von Stein gebaut, welches die Wildnis freundlich beleben wird.» Um 1900 wird das Hotel auf der Westseite mit einer Dependance im Schweizer Holzstil erweitert, die 1970 durch einen modernen Hotelanbau ersetzt wird. Im Innern des Baus von 1830 besteht noch eine Stube aus der Bauzeit mit klassizistischem Täfer und einem Giltsteinofen mit den Initialen ARS (Annemarie Regli und Sohn).

Das Hotel Rössli mit dem um 1900 gebauten Anbau im Schweizer Holzstil. Foto: Staatsarchiv Uri.

Im ersten ganzen Betriebsjahr 1883 transportierte die Gotthardbahn-Gesellschaft 0,5 Millionen Tonnen Güter durch den Gotthard, 15 Mal mehr als zuvor auf der Strasse. Bis zur Eröffnung des Basistunnels (2016) erhöhte sich die Gütermenge auf jährlich rund 15 Millionen Tonnen. Die grosse Entwicklung lässt sich an der Eisenbahnbrückenreihe ablesen. Die Stahlfachwerkbrücke von 1892 von Bell & Cie, Kriens, stammt vom Ausbau der Gotthardlinie auf Doppelspur. Es ist die einzige der eleganten Stahlfachwerkbrücken, die heute noch am Gotthard existiert. Mit der Steinbogenbrücke von 1920 reagierten die SBB auf die Elektrifizierung der Linie. Schnellere und schwerere Züge konnten über den Berg fahren. Dahinter befinden sich die mit Naturstein verkleidete Brücke von 1950 und der Zugang zum Autoverlad über die 1960 gebaute Spannbetonbrücke.

Unterstützung

Der Dorfrundgang wurde mit der Anschubfinanzierung der Gemeinde Göschenen, des Verkehrsvereins Göschenen, von Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH und der Museumsfabrik, sowie durch die grosszügige finanzielle Unterstützung zahlreicher Institutionen möglich:

Impressum

Am Projekt beteiligte Personen und Institutionen:
Bauherrschaft: Gemeinde und Verkehrsverein Göschenen
Projektleitung und Texte: Museumsfabrik, Luzern und Göschenen
Gestaltung: Roland Heini, Luzern
Grafik: baumann, fryberg, tarelli ag, Altdorf
Übersetzungen: jostmedia, UR /TI/ ZH
Kommunikation: Andermatt-Urserntal Tourismus GmbH, Andermatt

Ein Dank geht an das Verkehrshaus der Schweiz für die Showtöne, die Hausbesitzer für die Platzierung der Schilder, die SBB AG Immobilien für die Schenkung des Visierstollens.

 

In Göschenen und Umgebung gibt es viel zu sehen und zu erleben

Das Dorf am Nordportal des Gotthardtunnels liegt auf 1100 Metern über Meer. Das Dorf zählt heute 470 Einwohner. In Göschenen und der näheren Umgebung bieten fünf SAC-Hütten sowie vier Gasthäuser und zwei Geschäfte feine Mahlzeiten, Übernachtungsmöglichkeiten und lokale Esswaren an. Göschenen ist schnell und bequem zu erreichen. Es verfügt über einen Autobahnanschluss. Im Bahnhof Göschenen bestehen Anschlüsse Richtung Wallis, Graubünden, Tessin und Deutschschweiz.
www.goeschenen.ch / www.wasserwelten.ch

Wasserwelten Göschenen
Spannende Bildungsangebote sorgen für unvergessliche Stunden inmitten einer grandiosen Bergkulisse. Naturliebhaber, Wanderer, Familien, Schulklassen, Firmen oder Vereine finden bei Wasserwelten massgeschneiderte Angebote rund um das unerschöpfliche Thema Wasser.
www.wasserwelten.ch

Kraftwerk Göschenen
Das Kraftwerk kann auf Anmeldung mit Gruppen ab 10 bis 40 Personen besichtigt werden. Für Schulen oder am Mittwochnachmittag ist die Führung kostenlos.
www.kw-goeschenen.ch

Gottardo-Wanderweg
Der Wanderweg bietet imposante Eindrücke in einer wilden Umgebung und vermittelt mit über 50 Informationstafeln und den Aussichtsplattformen viel Wissenswertes und Verblüffendes zur bedeutendsten Bahnlinie der Schweiz.
www.gottardo-wanderweg.ch

Das Göscheneralptal
Das romantische Göscheneralptal bietet leichte Wanderungen, anspruchsvolle Tagestouren und atemberaubende Klettertouren an. SAC-Hütten sowie Gasthäuser bieten Unterkunft und Verpflegung. Im Sommer fährt von Göschenen ein Postauto auf die Göscheneralp.
www.wasserwelten.ch

Führungen Gotthardstrassentunnel
Der Besuch bietet eine Multimedia-Show über Bau und Betrieb des Strassentunnels sowie der technischen Installationen. Bei der anschliessenden Führung werden eine Lüftungszentrale, der Werkhof und der Kommandoraum mit der Überwachungszentrale besichtigt.
www.afbn.ch

SBB Historic Team Erstfeld
Erleben Sie eine unvergessliche Reise im Führerstand einer historischen Lokomotive ab Erstfeld über die Gotthard-Bergstrecke und zurück. Das Depot Erstfeld kann auf Anmeldung besucht werden.
www.tunnel-erlebnis.ch

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